Seit Montag ist klar: Roberto Martinez folgt Fernando Santos als Teamchef von Portugal nach. Der Europameister von 2016 will nach dem enttäuschenden WM-Aus im Viertelfinale gegen Marokko in eine neue Ära starten.
Spielt dabei Cristiano Ronaldo noch eine Rolle, der zuletzt nur noch Edeljoker war, für Unruhe sorgte und in die Wüste zu Al-Nassr wechselte? Dieser Frage musste sich Martinez gleich zum Start seiner Amtszeit stellen.
In einer Medienrunde stellt der neue Trainer klar: "Ich bin kein Büro-Entscheidungscoach. Mein Ausgangspunkt ist es also, alle Spieler zu erreichen, ich möchte mit ihnen in Kontakt treten."
Die 26 WM-Fahrer seien sein Ausgangspunkt. Ronaldo sei somit Teil jenes Stammes, mit dem er zunächst Gespräche führen werde: "Er ist seit 19 Jahren in der Nationalmannschaft und er verdient den Respekt, dass wir uns gemeinsam hinsetzen und reden."