Seit über 60 Jahren steht Reinhard Mey für poetische Texte, feinsinnige Alltagsbeobachtungen und Lieder, die Generationen begleitet haben bzw. begleiten ("Über den Wolken", "Der Mörder ist immer der Gärtner", "Wir"). Soeben hat es sein Album "Schatzhauser" bis an die Spitze der deutschen Charts geschafft.
Er ist aus der deutschsprachigen Musiklandschaft nicht wegzudenken. Nun hat sich der Autor Oliver Kobold dem Leben und Werk des Liedermachers in einem neuen Buch "'Ich singe um mein Leben'. Reinhard Mey – ein Porträt" (Reclam Verlag) gewidmet.
Das Buch zeichnet Meys Weg von den frühen Chansons bis zu seinen Nummer-eins-Alben nach. Dabei werden nicht nur musikalische Erfolge beleuchtet, sondern vor allem die Geschichten hinter den Songs und die besondere Fähigkeit des Künstlers, persönliche Gedanken und alltägliche Beobachtungen in berührende Texte zu verwandeln.
Reinhard Mey selbst hebt das Buch ausdrücklich positiv hervor, berichten die "Schlagerprofis". "Endlich, nach all dem KI-generierten Unfug freue ich mich über ein Porträt, in dem ich mich erkenne und wiederfinde."
Weiter erklärt der 83-Jährige: "Oliver Kobold hat sich mit großem Respekt und Einfühlungsvermögen auf meine Geschichte und meine Lieder eingelassen, hat jedes Detail ernsthaft und gründlich recherchiert und auch mir noch manch überraschenden Blick auf meine Lieder eröffnet." Abschließend bedankt er sich ausdrücklich beim Autor: "Danke, Oliver Kobold."
Das Buch beleuchtet ebenso Meys Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Seine Lieder handeln von großen und kleinen Fragen des Lebens, von Liebe, Abschied, Gesellschaft und den besonderen Momenten des Alltags.
Mey bleibt für seine sprachliche Präzision und Beobachtungsgabe bekannt, mit denen er oft im Kleinen das Wesentliche entdeckt. Wie es in der Buchbeschreibung heißt: "Mey ist immer wiedererkennbar geblieben – in seinen Liedern, seiner Haltung, seiner Menschenfreundlichkeit."
Oliver Kobold nähert sich dem Werk Meys mit viel Respekt und Sorgfalt. Das Buch bietet sowohl langjährigen Fans als auch neuen Lesern die Möglichkeit, Mey und seine Musik aus einer frischen Perspektive zu erleben.
Ein Porträt, das besonders dadurch an Bedeutung gewinnt, dass sich der Künstler selbst darin wiederfindet.