Apple hat seine neuen MacBook-Pro-Modelle mit den Chips M5 Pro und M5 Max enthüllt. Die Laptops sollen vor allem bei Grafik und künstlicher Intelligenz einen gewaltigen Sprung machen.
Laut Apple liegt die Grafikleistung der neuen Modelle um 50 Prozent über jener der Vorgänger. Die neuronalen Beschleuniger, die in jeden GPU-Kern integriert sind, sollen LLM-Aufgaben viermal schneller verarbeiten als die M4-Generation und sogar achtmal schneller als die ersten M1-Pro-Chips aus dem Jahr 2021.
Wie macwelt.de berichtet, arbeiten M5 Pro und M5 Max mit bis zu 18 CPU-Kernen. Davon sind zwölf neu gestaltete Performancekerne und sechs sogenannte "Superkerne" - eine völlig neue Kategorie, die Apple erstmals einführt. Der M5 Pro bietet 16 oder 20 GPU-Kerne, der M5 Max kommt mit 32 oder 40.
Die Preise haben es in sich: Das MacBook Pro mit M5 Pro startet bei 2.499 Euro mit 24 GB RAM und 1 TB SSD. Wer den M5 Max will, zahlt mindestens 4.199 Euro für 48 GB RAM und 2 TB Speicher. Voll ausgestattet kann ein MacBook Pro mit M5 Max bis zu 8.589 Euro kosten - und da ist Software wie Final Cut Pro noch nicht dabei.
In der Basiskonfiguration hat Apple den SSD-Speicher gegenüber dem Vorgänger verdoppelt. Dank PCIe 5.0 sollen die neuen SSDs mit Lese- und Schreibraten von bis zu 14,5 GB/s doppelt so schnell sein. Auch der Arbeitsspeicher lässt sich beim M5 Max auf bis zu 128 GB aufstocken - für satte 1.250 Euro Aufpreis.
Neu ist Apples eigener N1-Funkchip, der dem MacBook Pro erstmals Wi-Fi 7 bringt. Außerdem sind jetzt Thunderbolt-5-Anschlüsse an Bord. Ein Netzteil liegt allerdings nicht mehr bei - den 95-Watt-Lader muss man um 85 Euro extra dazukaufen.
Die neuen Profi-Laptops können ab sofort vorbestellt werden. Apple liefert ab dem 11. März aus. Verfügbar sind die Geräte in Schwarz und Silber, optional mit Nanotexturglas um 180 Euro Aufpreis.