Neues Team für Bottas, Altmeister geht in Pension

Valtteri Bottas
Valtteri BottasImago Images
Die letzten freien Cockpits in der Formel 1 werden vergeben. Nachdem Valtteri Bottas Mercedes verlassen muss, hat der Finne nun ein Team gefunden.

Offiziell ist es zwar noch nicht, doch alle Anzeichen deuten darauf hin: Nach fünf Jahren muss der mittlerweile 32-Jährige die "Silberpfeile" mit Saisonende verlassen. Mercedes befördert Top-Talent George Russell, der im Farce-Rennen von Spa am Sonntag als Zweiter des Qualifyings sensationelle 18 Punkte eingefahren hatte. 

Damit hat auch der Weltmeister-Rennstall seine Fahrer-Paarung für 2022 gefunden. Siebenfach-Champion Lewis Hamilton hatte bereits im Frühjahr um zwei Jahre verlängert, bekommt mit Russell nun einen jungen Konkurrenten, der Hamilton bereits während dessen Corona-Erkrankung in der letzten Saison vertrat, damals überzeugte. Hamilton hatte sich eigentlich für einen Bottas-Verbleib stark gemacht. Dieser Wunsch wird nun aber nicht erfüllt. 

Bottas zu Alfa

Vor dem Comeback des Grand Prix der Niederlande in Zandvoort am kommenden Sonntag sickerte nun durch, dass Bottas der Formel 1 erhalten bleibt. Der Finne wird in der kommenden Saison für Alfa Romeo an den Start gehen. Und dort zum Nachfolger seines Landsmanns Kimi Räikkönen. Der Weltmeister von 2007 geht nach 20 Jahren und aktuell 341 Rennen im Formel-1-Zirkus endgültig in Pension. 

Damit sind auch die Spekulationen rund um Mick Schumacher beseitigt. Der Sohn des Siebenfach-Weltmeisters Michael Schumacher wurde zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zum Schweizer Rennstall in Verbindung gebracht, bleibt nun aber beim US-Team Haas. Beide Rennställe werden mit Ferrari-Motoren versorgt, Schumacher gehört dem Nachwuchs-Programm der Italiener an. 

Wer bekommt Russell-Platz?

Da Red Bull und Alpha Tauri sowie Aston Martin auch in der kommenden Saison mit denselben Fahrerpaarungen an den Start gehen, dies auch zeitnah verkünden werden, bleibt ein einziges Cockpit offen: der durch den Russell-Wechsel frei gewordene Sitz bei Williams. Als Favorit gilt der Niederländer Nyck de Vries, der zuletzt die Formel-E-Meisterschaft gewonnen hatte.  

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