Neugieriger Exekutor nahm es mit Verschwiegenheit ni...

Bild: Fritz Schaler

Weil er teilweise aus reiner privater Neugier, aber auch um Leuten einen Gefallen zu tun, in das Justizregister geschaut hatte und darüber auch Auskunft gab, saß ein Exekutor jetzt am Landesgericht Wiener Neustadt auf der Anklagebank.

Auch Menschen, die beispielsweise Auskunft über die eigenen Nachbarn wollten, kamen zu dem Gerichtsvollzieher – und bekamen Antworten auf ihre Fragen. Der Informationsaustausch flog auf und der Exekutor eines Waldviertler Bezirksgerichtes durfte schließlich selbst auf der Anklagebank in Wiener Neustadt Platz nehmen. Der klare Vorwurf: Amtsmissbrauch!

Beim Prozess einigte man sich auf eine Diversion, 3.000 Euro muss der Gerichtsvollzieher zahlen. Zusätzlich muss er für sämtliche Kosten, die durch den Prozess entstanden, aufkommen.

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