Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Italien hat am Freitag die Schwelle von 5.000 Fällen übersprungen. Die Behörden zählten 5.372 neue Ansteckungen binnen 24 Stunden. Außerdem wurden 28 neue Covid-Tote registriert.
Seit einigen Tagen steigen die Zahlen in dem Land, das zu Beginn der Pandemie im Frühjahr Europas Corona-Hotspot war, stärker als in den Wochen davor. Insgesamt zählt Italien nun fast 344.000 Infektionen und mehr als 36.100 Covid-Tote.
Ein Regierungsberater, Walter Ricciardi, warnte im Sender Sky TG24, dass die Zahl der täglichen Ansteckungen bis Dezember auf 16 000 Fälle steigen könnte. Die Regierung schliesst weitere Verschärfungen der Corona-Regeln nicht aus. Seit dieser Woche gilt auch im Freien Maskenpflicht.
Die Zahl der Neuansteckungen mit Sars-CoV-2 liegt damit so hoch wie zuletzt im März. Allerdings werden heute viel mehr Leute auf das Virus getestet. Auch liegen deutlich weniger Menschen auf Intensivstationen: annähernd 400. Und es sterben bei weitem nicht so viele Patienten. Besonders viele Neuansteckungen gab es am Freitag in der Lombardei im Norden und in Kampanien im Süden.