Neun Sitzenbleiber in Volksschule regen auf

Bild: Pixelio

Mit einem ungewöhnlichen Fall beschäftigt sich derzeit die Volksanwaltschaft. In der dritten Klasse der Volksschule Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) gibt es neun Sitzenbleiber im abgelaufenen Schuljahr. Nach Kritik der Eltern prüft nun die Volkanwaltschaft die "pädagogische Befähigung der Lehrerin".

Mit einem ungewöhnlichen Fall beschäftigt sich derzeit die Volksanwaltschaft. In der dritten Klasse der Volksschule Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) gibt es neun Sitzenbleiber im abgelaufenen Schuljahr. Nach Kritik der Eltern prüft nun die Volkanwaltschaft die "pädagogische Befähigung der Lehrerin". 

Per Aussendung lässt die Volkanwaltschaft wissen, dass der dringende Verdacht eines Misstandes in der Schulverwaltung bestehe und ein amtswegiges Prüfverfahren eingeleitet worden sei. Geklärt soll auch werden, ob die Schulaufsicht über den Fall informiert worden war und ob es eine Prüfung der Qualität des Unterrichts gegeben hatte.

Die Volksanwaltschaft befürchtet ein "traumatisierendes Ereignis" für die Volksschüler und droht dienst- und disziplinarrechtliche Schritte an, sollten "pädagogische Mängel" gefunden werden. Der Pflichtschulinspektor wiederum sprach laut "ORF" von einer "außerordentlich leistungsschwachen Klasse", den Eltern seien die "Nicht Genügend" angekündigt worden. Sie hätten auf mehrmals empfohlene Umstufungen der Schüler verzichtet.

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