Als Michael Plank zum ersten Mal Vater wurde, bemerkte er die enge Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Auch er fand ganz neue Seiten an sich. Er liebte es tolle Outfits für sein Kind zusammen zu stellen. Im Hinterkopf schlummerte eine Idee, die er aber nicht verwirklichen konnte. Bis zum ersten Lockdown im März.
"Während des ersten Lockdowns war ich zwei Monate arbeitslos. Mit kleinem Kind und schwangerer Frau war das eine schwierige Situation, der ich aber unter allem Umständen etwas positives abgewinnen wollte", berichtet er über seinen Beginn in ein neues Leben. Er hat die Zeit genutzt, um via YouTube-Videos zu lernen wie man einen Webshop programmiert. Und er hat Entwürfe für erste Outfits kreiert. Danach verkaufte er die Prototypen über das Internet. "Nach vier Tagen hatte ich alle Prototypen verkauft, hunderte Fans auf Facebook und über tausend Follower auf Instagram", berichtet Plank stolz.
Und so wurde das Start-up "Ich & Mummy" gegründet. Und das alles von null weg, ohne Erfahrung im Modebereich, aber dafür mit ganz viel Liebe. Doch was ist "Ich & Mummy"? Hier geht es um Eltern-Kind Outfits. "Ich bin darauf bekommen, dass es meine Tochter ganz toll fand, wenn sie dasselbe wie ihre Mama anziehen konnte", teilt er mit. Und so kreierte er gemeinsam mit einer befreundeten Modezeichnerin erste Tochter-Mutter Kombis. Aber es gibt auch Pullover für Jungs und deren Väter.
Jetzt einige Monate später und in einem zweiten Lockdown ist Plank sein eigener Chef. Er produziert nachhaltige Mode mit Stoffen aus Europa wie Griechenland. Er beliefert von seinem Wohnort in Niederösterreich Mütter aus ganz Deutschland und Österreich mit den Outfits. "Der Lockdown hat mir eine Chance gegeben meinen Traum zu verwirklichen und eine eigene Marke aufzubauen. In Zeiten wo sich jeder vor einem strengeren zweiten Lockdown fürchtet und viele Menschen ihre Jobs verloren haben, könnte meine Geschichte einigen Menschen Hoffnung geben", hofft Plank. Hier der Link dazu: www.ichundmummy.com