Neureuther: "Hirscher reichen zwei Wochen Training"

Marcel Hirscher (l.) und Kumpel Felix Neureuther
Marcel Hirscher (l.) und Kumpel Felix NeureutherGEPA
Wie gut wäre Marcel Hirscher, wenn er in den Ski-Zirkus zurückkehren würde? Kumpel Felix Neureuther ist überzeugt: Er wäre schnell wieder der Beste.

Die Rufe nach einem Comeback von Superstar Marcel Hirscher werden leiser. Auch ohne den Ski-Giganten fuhr Österreich bei der WM in Cortina (It) acht Medaillen ein – gleich fünf glänzten in Gold. Sogar in der Problemdisziplin Riesentorlauf schrieb der ÖSV an, eroberte dank Marco Schwarz Bronze.

Geht es nach Felix Neureuther, hätte auch Hirscher ohne viel Aufwand das Zeug gehabt, vorne mitzufahren. "Zwei Wochen Stangen-Training, dann blattelt er wieder alle her", ist der deutsche Ex-Kollege überzeugt. "Der kann schon Skifahren."

Weniger begeistert zeigt sich der 36-Jährige über die Fülle an WMRennen. "Ein Parallel-Bewerb hat nichts bei einer WM verloren. Dort gewinnt ja nicht der beste Skifahrer. Mit zwei ungleichen Läufen ist es ohnehin sinnlos", polterte er auf ServusTV. "Wenn Topstars wie Shiffrin und Kristoffersen erst gar nicht mitfahren, siehst du schon die sportliche Wertigkeit."

"Keiner kennt sich mehr aus"

Auch den Team-Bewerb würde er abschaffen. "Das kann man in Städten als Show-Event machen. Und auch bei der Kombi kennt sich in Wahrheit keiner mehr aus. Es gab bei der WM in der kurzen Zeit 13 Bewerbe, teilweise mit verschiedenen Reglements. Das hat nichts mehr mit Skifahren zu tun." 

Sein persönliches WM-Highlight? "Der Herren-Super-G. Ein spannendes Rennen. Und dass ein Österreicher für Deutschland Silber holt, war schon ein besonderer Moment. Danke für die weise Entscheidung, Romed Baumann zu uns Deutschen zu schicken."

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