Niavarani erklärt, was echten Schmäh ausmacht

Michael Niavarani
Michael NiavaraniORF
"Wuchteln, Schmäh, Politsatire" erzählt die Geschichte des Humors. Kabarettisten und Satiriker verraten auf ORF 3, worüber wir heutzutage lachen.

Von Montag bis Mittwoch steht der Hauptabend auf ORF III im Zeichen des österreichischen Humors der letzten 100 Jahre. In "Wuchteln, Schmäh, Politsatire" (20.15 Uhr) verraten dabei heutige Kabarettisten und Satiriker wie Michael Niavarani, Florian Scheuba und Lukas Resetarits, was für sie die Seele von dem ausmacht, worüber wir heute lachen.

In der ersten Folge geht es um die erste Blütezeit des Austro-Schmähs, die von den Kabaretts der 1920er geprägt wurde. Zwar haben Karl Farkas und Fritz Grünbaum das Genre der Doppelconférence samt herrlich überdrehter Logik nicht erfunden, aber schon sehr früh perfektioniert. Während sich also die Außenwelt langsam in Richtung Zweiter Weltkrieg bewegte, boomte in Wien immer noch der jüdische Humor.

Grünbaum wurde 1941 im KZ ermordet, Farkas flüchtete nach New York und kehrte 1946 nach Wien zurück. Teil 1 der Doku erzählt von den heimischen Humoristen von 1918 bis 1945.

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