"Es sind Maßnahmen notwendig", betonte Nowotny am Mittwoch bei Puls 24. Am Mittwoch infizierten sich 2.624 Personen in Österreich mit dem Coronavirus. Der Wissenschaftler betonte darum: "Ich bin eigentlich schon froh, dass die FFP2-Maskenpflicht jetzt wieder in weiten Bereichen kommt. Denn die FFP2-Maske bringt einfach virologisch wesentlich mehr als der normale Mundschutz." Nachsatz: "Ob die Maßnahmen reichen, werden wir sehen."
Die Sieben-Tage-Frist zwischen der Einführung der nächsten Stufe und dem Erreichen der jeweiligen Grenzwerte sei für ihn "nicht nachvollziehbar". Bei der Corona-Impfung müssten zudem alle Parteien an einem Strang ziehen, so sein Tenor. Nowotny nannte in dem Gespräch Dänemark als Vorbild für Österreich. In Österreich bräuchte man 85 Prozent Vollimmunisierter – also Geimpfte zuzüglich Genesene – um ähnlich wie Dänemark die Maßnahmen aufheben zu können.
Sollten die Maßnahmen nicht zum Ziel führen, sei auch ein neuer Lockdown "absolut nicht ausgeschlossen", so Nowotny.