Nicht einmal Becker glaubt an Zverev-Sieg gegen Thiem

Dominic Thiem, Boris Becker
Dominic Thiem, Boris Beckerpicturedesk, imago-images
Historische Chance für Dominic Thiem! Heute kämpft er gegen Alex Zverev um den ersten Grand-Slam-Titel. Tennis-Ikone Boris Becker hat einen Favoriten.

Das ist nicht sein Landsmann, wie er der "Bild am Sonntag" verrät. "Dominic Thiem ist der Top-Favorit", stellt er vor dem US-Open-Finalhit (ab 22 Uhr, live ServusTV) klar. Für Zverev gäbe es nur eine Chance, wenn Österreichs Nummer eins mentale Probleme bekommt: "Obwohl Dominic schon in einem Grand-Slam-Finale gestanden ist, ist es auch für ihn so etwas wie das Spiel seines Lebens. Vor so einer Partie ist jeder nervös."

Doch Thiem selbst stellte nach dem Halbfinal-Erfolg gegen Daniil Medwedew bereits klar, schon voll fokusiert zu sein: "Mit einer Gehirnhälfte bin ich schon beim Finale. Wenn ich jetzt nachlasse, werde ich das Finale verlieren. Dann wird das Turnier eine Riesenenttäuschung gewesen sein."

Während Thiem also bereit ist, in die Fußstapfen von Thomas Muster zu treten, kam Zverevs Finaleinzug selbst für einige Experten etwas überraschend, wie Becker meint: "Es gibt viele Experten, die nicht glaubten, dass Zverev seine guten Leistungen auf ein Grand-Slam-Turnier übertragen kann. Diese müssen sich jetzt wohl bei ihm entschuldigen."

Tatsache ist: Für den Grand-Slam-Titel gibt es noch einen Gegner zu besiegen. Ob Thiem oder Zverev den Pokal stemmen wird, zeigt sich heute Abend in New York.

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