12,6 Millionen Euro hat das Projekt S8 bislang gekostet, das teilte Verkehrsministerin Leonore Gewessler in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Nationalratsabgeordneten Christian Lausch (FPÖ) mit. Erreicht wurde mit den 12,6 Millionen Euro noch nicht viel, kein Meter Straße wurde bislang gebaut. Zuletzt stand das Projekt wie berichtet völlig vor dem Aus.
Lediglich die Abänderung eines Schutzgebiets sorgte dafür, dass nun doch wieder verhandelt wird. Die Zahlen zeigen nun, dass ein Scheitern des Projekts für die Verantwortlichen eine mittlere Katastrophe wäre. Laut ASFiNAG flossen die 12,6 Millionen seit 2006 in Planung und Vorbereitungsarbeiten zur Errichtung des Streckenabschnitts zwischen dem S1/S8-Knoten Raasdorf und der vorgesehenen Anschlussstelle Gänserndorf/Obersiebenbrunn.
Größter Brocken mit elf Millionen Euro waren dabei die Ausgaben für Projektierungsleistungen sowie interne und externe Projektmanagementkosten, wie Machbarkeitsuntersuchungen, Vor- und Einreichprojekt sowie sonstige Kosten. Eine Million Euro haben die Grundeinlösekosten für bauvorbereitende Maßnahmen ausgemacht, darunter die geologisch-geotechnische und denkmalschützerische Baugrunderkundung. Schließlich hat die Umsetzung dieser Erkundungsarbeiten weitere 600.000 Euro gekostet.