Im Juni stieg ein Niederösterreicher bei einem Online-Finanzdienstleister ein, der verspricht, über Metalle, Kryptowährungen oder Aktien zu Geld zu kommen. Der Mann aus dem Bezirk Melk bekam in der Folge mehrere Anrufe, wurde aufgefordert Geld auf verschiedene Konten zu überweisen.
Insgesamt überwies er so bis Mitte August satte 31.651 Euro. Mit der Zeit kam ihm die Sache aber immer dubioser vor und das zurecht. Als er sein Geld zurück wollte, gingen die Anbieter auf Tauchstation. Dem Opfer blieb nicht mehr übrig, als Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Dort wird nun wegen des Verdachts auf schweren Betrug ermittelt. Die Erfolgschancen scheinen aber eher gering zu sein. Die Homepage des besagten Online-Brokers hat kein Impressum, man findet nicht einmal mehr eine Telefonnummer. Im Internet liest man bereits über potenzielle Betrugsgefahr.
Es dürfte nicht einmal bekannt sein, von wo aus die vermeintlichen Betrüger arbeiten. Auf der eigenen Homepage findet man dazu nichts, laut einer anderen befindet sich der Firmensitz in Estland, wieder eine andere schreibt von Minsk in Belarus.