Niederweiden wird zu Österreichs Polo-Mekka

Bild: Snoopy Productions

Der Wiener Jurist Gerhard Hermann hat im niederösterreichischen Ort Niederweiden ein neues Polo-Zentrum eröffnet. Mit einem Cup, der kommenden Wochenende erstmals abgehalten wird, soll das Center nun Bekanntheit erlangen.

Den Gutshof samt Gelände neben dem Schloss Niederweiden hat der Jurist mit eigenen Mitteln erworben und den teils verfallenen Hof renoviert. Finanziert wird das Sportgelände mit den Einstell- und Turniergebühren sowie mittels Unterstützung von Sponsoren. Turnierteilnehmer können Wohnungen am Gut mieten.

Auch das Schloss - Eigentümer ist die Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H., eine Tochter der Schloss Schönbrunn Gesellschaft - wird in das Projekt eingebunden. So soll dort der Empfang der Spieler und Gäste stattfinden. Am Gelände, auf dem 60 Polopferde beherbergt sind, gibt es auch einen Trainer und Schulpferde.

Vom 24. bis 26. Mai wird nun der erste Bewerb, der "Knize-Cup" in Niederweiden, abgehalten. Bis zu 300 Besucher werden für das erste, große Turnier erwartet, schätzt Hermann im Gespräch mit Heute.at.

Die Leichtigkeit der Architektur von Schloss Niederweiden bildet einen reizvollen Kontrast zur mächtigen Anlage von Schloss Hof. Teils im Stil eines französischen Lustschlösschens, teils nach dem Vorbild der herrschaftlichen Villen Oberitaliens entworfen, verbindet es barockes Repräsentationsbedürfnis und rustikale Behaglichkeit in harmonischer Weise miteinander.

Wie Schloss Hof erhielt auch Schloss Niederweiden sein heutiges Aussehen im Wesentlichen unter Kaiserin Maria Theresia.

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