Politik

"Niemand darf sitzenbleiben"

Vor zehn Jahren setzten sich Hannes Androsch & Co. für bessere Bildung ein – heuer tun sie es unter dem Motto "Österreich ist sitzengeblieben" wieder.

Heute Redaktion
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Für bessere Bildung (v.l.): Daniel Landau, Gundi Wentner, Niki Glattauer, Hannes Androsch, Heidi Schrodt und Erwin Greiner
Für bessere Bildung (v.l.): Daniel Landau, Gundi Wentner, Niki Glattauer, Hannes Androsch, Heidi Schrodt und Erwin Greiner
Denise Auer

Zehn Jahre nach dem Bildungsvolksbegehren (mit 384.000 Unterschriften) ziehen die damaligen Initiatoren eine traurige Bilanz: "Österreich ist sitzengeblieben", die Anregungen des Volksbegehrens seien bis heute nicht erfüllt worden, kritisierte Hannes Androsch am Montag in Wien. In den letzten drei Jahren habe es mit Wiedereinführung der verpflichtenden Ziffernnoten für Volksschüler sogar Rückschritte gegeben.

Digitales Lernen und Ganztagsschule

Androsch und seine Mitstreiter forderten ein Ende des Sitzenbleibens, Öffnung der Schulen in den Sommerferien und wöchentlich zwei Zusatzstunden für digitales Lernen. Die verschränkte Ganztagsschule müsse zum Regelfall und die Deutschförderung neu aufgestellt werden. Im heurigen Pandemie-Jahr sollten Schüler nur dann durchfallen, wenn sie das – nach Rücksprache mit Eltern und Lehrern – selbst wollen. Eine Verlängerung der Osterferien wird abgelehnt.

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