Noel katapultiert sich zur Night-Race-Sensation

Clement Noel in Schladming.
Clement Noel in Schladming.Gepa
Der Schladming-Slalom erlebt eine absolute Sensation. Clement Noel feierte im klassischen Night Race einen echten Überraschungssieg. 

Noel stellte unmittelbar vor dem Beginn der Ski-WM im eigenen Land, in Courchevel und Meribel, seine stark steigende Form unter Beweis. Dem 25-Jährigen gelang vor 40.000 begeisterten Ski-Fans auf der pickelharten Planai eine echte Aufholjagd. Nach Lauf eins lag der Franzose nur auf dem siebten Rang, mit viel Risiko und einem echten Traumlauf katapultierte sich der 25-Jährige in der Entscheidung noch zum Sieg. Es ist der zehnte Weltcup-Erfolg in der Karriere des Slalom-Olympiasiegers, der erste in der laufenden Saison. 

Feller zurückgefallen

Hinter Noel klassierte sich Ramon Zenhäusern, nach dem ersten Durchgang nur Fünfter (+0,07) und der Halbzeit-Vierte Lucas Braathen aus Norwegen (+0,38). Manuel Feller verpasste als bester Österreicher mit Rang vier (+0,45) hauchdünn das Stockerl. Der Tiroler lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei, hatte sogar Siegchancen. Doch eine fehlerhafte Fahrt im oberen Teil kosteten den Stockerlplatz. "Das tut schon sehr weh", musste Feller zugeben. 

Der Halbzeit-Führende Henrik Kristoffersen erlebte eine Enttäuschung, mit einem Steher im schwierig gesetzten zweiten Lauf rutschte der 28-Jährige noch auf den elften Rang zurück (+1,33). Mit einem Erfolg wäre Kristoffersen alleiniger Rekordsieger auf der Planai gewesen. 

Als zweitbester Österreicher klassierte sich Fabio Gstrein (+1,19) auf dem guten neunten Rang, Johannes Strolz sah zwar zum zweiten Mal in der Saison das Ziel, rutschte aber aus den Top Ten und wurde 16. (+2,59), Marco Schwarz blieb mit einem schweren Fehler nur Rang 25 (+7,13), Adrian Pertl schied aus. 

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