Niki Lauda bietet erneut alleine für Fluglinie Niki

Niki Lauda
Niki LaudaBild: imago sportfotodienst
Der umtriebige Ex-Rennfahrer und Unternehmer Niki Lauda versucht nun zum wiederholten Mal, seine frühere Ferienfluglinie Niki zurückzukaufen.

Lauda, der die nun insolvente Fluglinie Niki im Jahr 2003 gegründet hatte, prüft derzeit sämtliche Unterlagen für ein neues Angebot: "Ich werde selbstverständlich ein Angebot bis zum 19. Jänner für Niki abgeben", zitiert das „Handelsblatt" Lauda. Dieses Angebot mache er wie beim letzten Mal allein.

Der dreifache Formel-1-Weltmeister begrüßte die Verlagerung des Insolvenzverfahrens von Deutschland nach Österreich. „Das Insolvenzverfahren ist endlich dort, wo es von Anfang an hingehören sollte, nämlich nach Österreich. Ich bedaure, dass so viel Zeit mit dem Umweg über Deutschland verschwendet wurde."

Zuschlag für IAG im ersten Verfahren

Niki war Teil der im vergangenen Jahr in die Insolvenz gerutschten Fluggesellschaft Air Berlin. Am Freitag war in Österreich ein zweites Hauptinsolvenzverfahren für Niki in Korneuburg bei Wien eröffnet worden. Demnach haben Interessenten bis zum 19. Jänner Zeit, ein neues Angebot vorzulegen.

Beim ersten Insolvenzverfahren in Deutschland hatte das britisch-spanische Luftfahrtunternehmen International Airlines Group (IAG), Mutterkonzern von British Airways und Iberia, mit seiner Billigfluglinie Vueling den Zuschlag erhalten. Außerdem gaben der britische Reisekonzern Thomas Cook mit seiner Airline Condor sowie Niki Lauda ein Kaufangebot ab.

(red)

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