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Ex-Dancing-Star Hartmann: "Tinder hat mich gesperrt"

Online-Dating - diesem Thema nimmt sich Schauspielerin Nina Hartmann in ihrem ersten Film "Match me if you can" an.

Romina Colerus

"Match me if you can" heißt der erste Kinofilm von Kabarettistin und Schauspielerin Nina Hartmann (40), der am 1. September in Wien Premiere feiert. Aus ihrem gleichnamigen Theater-Stück machte die gebürtige Tirolerin kurzerhand einen Spielfilm. "Mein Kollege und ich haben das Stück fünf Jahre lang gespielt und ich hab mir immer gedacht, das muss man verfilmen, das muss einfach festgehalten werden", erzählt Hartmann im Gespräch mit "Heute".

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    Kabarettistin und Schauspielerin Nina Hartmann auf Besuch bei <em>"Heute"</em>
    Kabarettistin und Schauspielerin Nina Hartmann auf Besuch bei "Heute"
    Sabine Hertel

    Die Geschichte kurz erklärt: Ein Mann und eine Frau lernen sich auf Tinder kennen, haben aber beide falsche Fotos auf ihren Profilen verwendet und erkennen sich daher nicht. Überzogen? Rein gar nicht, wie jeder Dating-App-User sich lebhaft vorstellen kann. Die 40 Jährige hat auch so ihre Erfahrungen gesammelt, wie sie offen zugibt. "Ich war dort natürlich für meine Recherche angemeldet", schmunzelt sie. An ein Date kann sie sich besonders gut erinnern. Es war ihr allererstes Tinder-Date. "Mit einem Typ, der eigentlich ganz süß war. Die Fotos waren gut und er war auch total lustig. Und er hat mir gesagt, er ist 1,84 Meter groß und beim Date ist er mir gerade bis zum Bauchnabel gegangen", erzählt die 1,82 Meter große Brünette.

    "Humor ist mir wichtig"

    Dabei ist die Größe für Hartmann längst nicht alles : "Humor ist mir wichtig", stellt sie klar. Trotzdem sollte ein Mann schon auf Augenhöhe mit ihr sein. Die letzten drei Jahre war sie aber in erster Linie mit ihrem Baby, dem Film, beschäftigt. Ohne Filmförderung verwirklichte sie ihren Traum aber trotzdem. Viele Freunde und Bekannte glaubten auch an ihr Projekt und unterstützten sie.

    Hartmann ist auf Tinder gesperrt

    Privat hat Hartmann ihren "Mister Right" auch noch nicht gefunden. Dafür ist ihr aber das reale Leben auch lieber, als eine App. Tinder könnte sie zum Beispiel nicht einmal nutzen, auch wenn sie wollte! "Tinder hat mich gesperrt", muss sie lachen. "Ich dachte, da werden nur Typen gesperrt, die Dick-Pics versenden." Der Grund: "Ich hab zwar meine Fotos verwendet, aber einen falschen Namen", gesteht sie. Aber auch ohne Online-Dating läuft es ganz bei der ehemaligen Dancing-Stars-Teilnehmerin. "Ja, ich date fleißig", strahlt sie ergänzt aber gleich: "Das soll jetzt aber kein Aufruf sein. Es passt alles so, wie es ist!"