Nintendo punktet mit Geistern, Zelda & Witcher

In den kommenden Monaten sorgt Nintendo dafür, dass auf der Switch keine Flaute aufkommt. "Heute.at" hat vier kommende Titel angespielt.
The Legend of Zelda: Link's Awakening

Nintendo hat zwar im Rahmen der diesjährigen E3 eine Fortsetzung zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild angekündigt, doch das mutmaßliche Open-World-Epos wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Zum Trost erscheint bereits am 20. September ein Remake des Gameboy-Klassikers The Legend of Zelda: Link's Awakening.

Das Game wurde von Grund auf neu entwickelt und besticht nun mit putziger Diorama-Grafik und Gastauftritten von Charakteren, die man eigentlich nicht in einem Zelda-Ableger erwarten würde. Als Link das erste Mal das Haus verlässt, nachdem er als Schiffbrüchiger von den Bewohnern der Insel Cocolint aufgelesen wurde, steht er etwa zuerst einem Kettenhund entgegen. Und der ist eigentlich in Super Marios Pilzkönigreich zuhause.

Spielerisch gibt's – wenig überraschend – Oldschool-Kost. Das stört aber nicht weiter, denn das Spiel war auch schon vor 26 Jahren klasse.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Luigi's Mansion 3

Ausgeprägte Lernfähigkeit kann man Super Mario und seinen Freunden wohl nicht unterstellen. Wieder einmal verschlägt es Nintendos Kult-Charaktere um den italienischen Klempner in ein Geisterhaus. Alle werden gefangen genommen, nur Marios ängstlicher Bruder Luigi bleibt übrig. Er muss abermals mit Professor I. Gidd zusammenarbeiten, um seine Freunde zu befreien und es mit vielen verschiedenen Feinden aufzunehmen.

Neben seinem Geister-Staubsauger und neuen Gadgets kann Luigi auch auf seinen glibbrig-grünen Doppelgänger Fluigi zurückgreifen. Dieser kann entweder selbst gesteuert oder von einem Koop-Partner übernommen werden. Auch optisch gibt es einige Neuerungen: Das Geisterhotel bietet auf jeder Etage eine andere Themenwelt. In einem auf der Gamescom spielbaren Abschnitt bekam es Luigi etwa mit einer Reihe an Rittergeistern zu tun. Das Game erscheint am 31. Oktober – thematisch passend zu Halloween.



Pokémon Schwert & Schild

Mit Pokémon Let's Go Pikachu und Evoli erschienen im vergangenen Herbst zwei Ableger für Nintendo Switch, die sich eher an Einsteiger richteten. Sie waren im Wesentlichen eine Neuinterpretation der gelben Pokémon-Edition mit wenigen neuen Taschenmonstern. Pokémon Schwert und Schild bringen hingegen eine neue Generation auf Nintendo Switch.

Die neuen Starter-Pokémon tragen die Namen Chimpep (Pflanze), Hopplo (Feuer) und Memmeon (Wasser). Sie sind ebenso neu wie die Galar-Region. Für das neue Areal versprechen die Entwickler unterschiedliche Umgebungen mit viel Abwechslung, darunter Dorflandschaften, Städte, Wälder und Berge.

Im Vergleich zu den Games um Pikachu und Evoli hat sich die Präsentation noch einmal deutlich weiterentwickelt. Besonders die Kämpfe sehen nun noch dynamischer aus – insbesondere wenn man die Pokémon in einen Spezialzustand versetzt und sie auf die Größe eines Hauses anwachsen. Start: 15. November.



The Witcher 3: Wild Hunt

CD Projekt Reds The Witcher 3 ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Das Fantasy-Rollenspiel für Erwachsene bietet mitreißende Geschichten, Gewalt, Sex und nicht zuletzt eine riesige, detaillierte Welt. Aufgrund derer war die Überraschung doch groß, als eine Fassung für Nintendo Switch angekündigt wurde. Nintendos Hybrid-Konsole stemmte zwar bereits die Welt von Zelda: Breath of the Wild, doch der Grafikstil war deutlich reduzierter.

Im Hands-On mit The Witcher 3 zeigt sich schnell: Das hervorragende Spiel läuft tatsächlich auf der Nintendo-Plattform. Mit allen DLC-Inhalten und den beiden Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine. Der scheinbar einzige Kompromiss ist die merklich heruntergeschraubte Grafik. Auf dem Fernseher läuft das Game mit einer Auflösung von 720p, im Handheld-Modus liegt sie darunter. Das Resultat ist ein verwaschenes Bild, das man im Vergleich mit den PC- und Heimkonsolen-Fassungen allerdings auch mitnehmen kann. Die Switch-Fassung erscheint am 15. Oktober.

(lu)

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