Nintendo-Konsolen knapp, Abzocker-Preise im Netz

700 Euro für eine Nintendo Switch mit ein paar Spielen? Klingt absurd, doch aufgrund der Corona-Krise gibt es wirklich solche Angebote.
Derzeit sollen wir am liebsten zu Hause bleiben. Eine schöne Aktivität, für die man nicht die Wohnung verlassen muss, sind Videospiele. Wer sich dieser Tage dafür aber eine Nintendo Switch anschaffen will, könnte Probleme bekommen.

Wie "Eurogamer" berichtet, hatte die Konsole bereits zu Beginn des Jahres Lagerprobleme, jetzt sieht es weltweit aber noch schlechter aus. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist es praktisch unmöglich geworden, eine neue Switch online zu kaufen, ohne einen saftigen Preisaufschlag zu bezahlen.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Reseller treiben Preise nach oben

Ein Blick auf Amazon zeigt: Fast alle Modelle sind ausverkauft. Wer sich mit der Lite-Variante in der Farbe Gelb zufrieden gibt, kann immerhin um 215,80 Euro zuschlagen. Das ist der Normalpreis. Global sieht es ähnlich aus.

Die Knappheit dürfte auch von einer Reihe an Spekulanten ausgelöst worden sein, die manuell oder mit Bots die Bestände aufkaufen, um die Konsolen danach bei Ebay und anderen Plattformen zu Fantasiepreisen zu verkaufen.

Je nach Lage war die normale Switch bisher um 300 Euro oder sogar weniger zu haben. Das "billigste" Angebot unter den Drittanbietern auf Amazon liegt bei 469,99 Euro. Und die Sofortkauf-Angebote bei Ebay bewegen sich auch in Regionen jenseits der 400 Euro. Mit ein paar Spielen will ein Anbieter sogar 700 Euro für die Konsole haben.

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