Nissan rüstet Fließband-Arbeiter mit Exoskeletten aus

Autohersteller Nissan könnte künftig mit Exoskeletten seinen Mitarbeitern in den Fertigungsstraßen wortwörtlich unter die Arme greifen. Eine Testphase läuft bereits seit Anfang 2018.
Im Barcelona-Werk von Nissan Motor Ibérica wird bald die Testphase einer möglicherweise revolutionären Technologie zu Ende gehen, die bald in den Fertigungsstraßen regulär zum Einsatz kommen könnte.

Seit Anfang 2018 wurden fünf verschiedene Exoskelette unter realen Produktionsbedingungen getestet. Aus den verschiedenen Modellen haben die Mitarbeiter mittlerweile zwei Varianten mit dem niedrigsten Gewicht, der höchsten Qualität und der besten Leistung ausgewählt und zwischen Mai und Juli 2019 ausgiebiger getestet.

Die beiden Exoskelette wiegen dank Leichtmetall-Werkstoffen gerade einmal zwischen 1,5 und 3,0 Kilogramm und bieten den Mitarbeitern, die während eines erheblichen Teils ihrer Schicht Arbeiten über Kopf durchführen müssen, eine optimale Schulterunterstützung.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die externen Stützstrukturen hätten die normalerweise auf Muskeln und Knochen wirkenden Belastungen der am Fließband arbeitenden Menschen um bis zu 60 Prozent reduziert. Dadurch sei auch das Risiko arbeitsbedingter Verletzungen gesunken, während sich das allgemeine Wohlbefinden verbessert habe, heißt es in einer Presseaussendung des Automobilherstellers.

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