Nö Firma Novomatic geht nach Australien

Der österreichische Glücksspielkonzern Novomatic expandiert nun auch nach Australien. Für umgerechnet 305 Mio. Euro kauft das Unternehmen einen 53-Prozent-Anteil am Rivalen und Milliardär Ainsworth.

Der österreichische Glücksspielkonzern expandiert nun auch nach Australien. Für umgerechnet 305 Mio. Euro kauft das Unternehmen einen 53-Prozent-Anteil am Rivalen und Milliardär Ainsworth.

Der australische Milliardär Len Ainsworth (92), er soll Chairman bleiben, gibt seine 172,1 Millionen Aktien für je 2,72 australische Dollar an Novomatic ab. Noch fehlt die Zustimmung der übrigen Aktionäre von Ainsworth Game Technology Ltd. Der Vorstand unterstützt aber den Einstieg von Novomatic. Die Behörden müssen dem Deal ebenfalls noch zustimmen.

Novomatic will seinen Rivalen aber an der australischen Börse belassen. Nach Bekanntgabe des Einstiegs von Novomatic legte der Aktienkurs um knapp vier Prozent auf 2,12 Australdollar zu.
Ainsworth hat im zweiten Halbjahr 2015 einen vierprozentigen Gewinnrückgang auf 33,1 Mio. Dollar (21,4 Mio. Euro) verbucht. Der Umsatz stieg um mehr als ein Viertel auf knapp 142 Mio. Dollar. Ainsworth ist im US-Markt Amerika bereits groß im Geschäft. 58 Prozent des Konzerngewinns stammen aus den USA und Co. Im Laufe des Jahres 2016 will Ainsworth sowohl in Nord- als auch in Lateinamerika wachsen. Im April 2016 eröffnen die Australier eine Spielstätte in Las Vegas.

Novomatic knackte im Vorjahr die Umsatzgrenze von 2 Mrd. Euro. Im Online-Bereich jedoch setzen die Niederösterreicher stark auf den US-Markt, so bieten sie etwa "Social Games" an. Bei diesen Spielen wird nicht um Echtgeld, sondern um virtuelle Währung gespielt - Glücksspiel ist in großen Teilen der USA verboten.

 

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