Literatur-Nobelpreis für US-Dichterin Louise Glück

Nobelpreis-Gründer Alfred Nobel
Nobelpreis-Gründer Alfred NobelJONATHAN NACKSTRAND / AFP / picturedesk.com
Der Literatur-Nobelpreis 2020 geht an die US-Schriftstellerin Louise Glück.

Das gab die Schwedische Akademie vor kurzem bekannt. Die in New York geborenen Lyrikerin und Essayistin wird "für ihre unverwechselbare poetische Stimme, die mit strenger Schönheit die individuelle Existenz universell macht", ausgezeichnet.

Sie debütierte 1968 mit dem Gedichtbuch "Firstborn" und wurde bald als eine der bekanntesten Dichterinnen der amerikanischen zeitgenössischen Literatur anerkannt. Sie hat mehrere renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Pulitzer-Preis (1993) und den National Book Award (2014). Das Kindheits- und Familienleben, die enge Beziehung zu Eltern und Geschwistern, ist für ein zentrales Thema ihrer Werke.

Im letzten Jahr sogte die Auszeichnung für den Kärntner Schriftsteller Peter Handke auf der ganzen Welt für unterschiedliche Reaktionen. Sie reichten von Jubel bis zu scharfer Kritik, Bedauern und Unverständnis. Die Kritik entzündete sich erneut vor allem an Handkes "politischen" Texten und apologetischen Stellungnahmen zu Serbien, Milošević und den Jugoslawienkriegen, während man den Rang seines literarischen Werks ("Publikumsbeschimpfung", "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter", "Wunschloses Unglück") zumeist anerkannte und durch die Preisverleihung gewürdigt sah. 

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