Nobelpreisträger: "Euro schon bei Geburt Fehler"

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Zur Bewältigung der EU-Schuldenkrise sei es womöglich nötig, den Euro abzuschaffen, sagt Joseph Stiglitz. "Die gemeinsame Währung sollte Wohlstand bringen und für mehr Solidarität in Europa sorgen. Sie hat das Gegenteil erreicht", so der US-Ökonom und Nobelpreisträger.

Zur Bewältigung der EU-Schuldenkrise sei es womöglich nötig, den Euro abzuschaffen, sagt Joseph Stiglitz. "Die gemeinsame Währung sollte Wohlstand bringen und für mehr Solidarität in Europa sorgen. Sie hat das Gegenteil erreicht", so der US-Ökonom und Nobelpreisträger.

Einigen Euro-Staaten ginge es derzeit schlechter als den USA während der Wirtschaftskrise in den 30er-Jahren. Insgesamt sei der Euro "schon bei seiner Geburt ein voller Fehler" gewesen. Für den Fall, dass eine Abschaffung keine Option ist, müsse es laut Stiglitz zumindest eine Aufsplittung geben: in einen starken Nord- und einen schwachen Süd-Euro.

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