Bis Mittwochabend hatten die zwölf Austragungsstädte Zeit, der UEFA ein Konzept für EM-Spiele mit Zuschauern vorzulegen. In acht Arenen sollen auch tatsächlich Fans zugelassen werden. Doch vier Austragungsorte wackeln nun.
In London, Glasgow, Amsterdam, Kopenhagen, Budapest, St. Petersburg, Bukarest und Baku waren dem europäischen Fußballverband Konzepte für die Zulassung von Fans übermittelt worden. so soll etwa das österreichische Nationalteam in Bukarest gegen Nordmazedonien (13. Juni) und die Ukraine (21. Juni) vor bis zu 13.000 Zuschauern auflaufen. Für das Schlagerspiel gegen die Niederlande wird in Amsterdam mit 12.000 Fans geplant.
Vier Städte haben laut Ansicht der UEFA kein ausreichendes Konzept vorgelegt: München, Bilbao, Dublin und Rom, wo das Eröffnungsspiel angesetzt ist. Diese Städte haben nun bis 19. April zeit, um "zusätzliche Informationen" nachzureichen, gab der europäische Fußballverband am Freitag bekannt.
Deshalb wackeln die vier Spielorte. Sogar der Entzug von EM-Spielen ist möglich. Am 19. April soll schließlich über die Austragungsorte entschieden werden. Dass EM-Partien ohne Fans auf den Rängen ausgetragen werden, hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zuletzt ausgeschlossen.