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Noch kein Termin für Eriksen-Comeback – Mediziner warnt

Christian Eriksen ist zurück im Profi-Fußball. Der Däne unterschrieb einen bis Saisonende laufenden Vertrag bei Premier-League-Klub Brentford. 
Heute Redaktion
03.02.2022, 18:48

Im Juni erlitt Eriksen im Rahmen des EM-Spiels zwischen Dänemark und Finnland im Kopenhagener Parken-Stadion einen Herzstillstand. Nur das schnelle Eingreifen der Betreuer rettete dem 29-Jährigen das Leben. Eriksen wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Dadurch war jedoch ein Einsatz für Inter Mailand nicht mehr möglich. Der Vertrag wurde in der Winterpause aufgelöst. Derweil hielt sich Eriksen bei seinen Ex-Klubs Odense und Ajax fit, ehe er bei Brentford unterschrieb. 

Comeback noch unabsehbar

Beim Premier-League-Team ist mit Coach Thomas Frank ein dänischer Landsmann am Ruder. Der konnte allerdings noch nicht sagen, wann Eriksen sein Comeback geben wird. "Ich weiß es nicht", meinte Frank. Am Sonntag wird Eriksen nach London reisen, am Montag dann ins Training einsteigen. "Er ist viel gelaufen, hat viel trainiert. Aber es ist eine ganz andere Sache, die nötige Geschwindigkeit für das Spiel zu haben", meinte der Brentford-Coach. 

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Trotzdem zeigte sich Frank vom Engagement des dänischen Teamspielers begeistert. "Das ist der vielleicht größte Transfer in der Geschichte des Klubs. Wir haben es geschafft, ihn zu holen, und das ist fantastisch", so der dänische Coach weiter. Eriksen erklärte zuletzt, Spielpraxis sammeln zu wollen, um es noch in den dänischen WM-Kader zu schaffen. 

Warnung aus Italien

Brentford-Sportdirektor Phil Giles wies daraufhin Kritik an der  Verpflichtung des Dänen zurück: "Die Brentford-Fans können sicher sein, dass wir alle Maßnahmen getroffen haben, um sicher zu stellen, dass Christian in bestmöglicher Verfassung ist, wenn er in den Fußball zurückkehrt." 

Allerdings häuften sich zuletzt kritische Stimmen aus Italien, wo Fußballer mit einem implantierten Defibrillator laut Statuten nicht mehr Fußball spielen dürfen. So meinte etwa der ehemalige Inter-Kardiologe Bruno Caru zur "Gazzetta dello Sport", dass bei Eriksen weiterhin die Gefahr eines neuerlichen Herzstillstands gegeben sei, schließlich seien die Herzprobleme vererbt. "Es könnte beim Fußball passieren, oder beim Stiegen steigen. Aber auch ohne Anstrengung." 

Nun muss der 29-Jährige im Training beweisen, dass er fit genug für ein Comeback ist...

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