Noch keine Verbesserung bei Wiener-Linien-Klos

Bild: Helmut Graf

Seit einem Jahr sind die Wiener Linien nun für die öffentlichen Toiletten in den Öffi-Stationen zuständig. Wirklich verbessert hat sich die Situation seitdem aber kaum, konstatiert das Behindertenberatungszentrum BIZEPS ernüchtert.

Seit einem Jahr sind nun für die öffentlichen Toiletten in den Öffi-Stationen zuständig. Wirklich verbessert hat sich die Situation seitdem aber kaum, konstatiert das Behindertenberatungszentrum BIZEPS ernüchtert.

Gerade Fahrgäste mit Behinderung, die auf barrierefreie Toiletten angewiesen sind, stünden immer wieder vor verdreckten und versperrten Klos, beklagte BIZEPS-Mobilitätsexpertin Christiane Link im Gespräch mit . "Derzeit kann man nicht sicher, ob man die Toiletten in den U-Bahn-Stationen nutzen kann", so Link.

Bis vor einem Jahr war die Stadt Wien für die Instandhaltung und Reinigung der Toiletten zuständig. Nach der Übernahme durch die Wiener Linien, kündigten diese ein Betriebskonzept an, um die Verwendbarkeit der öffentlichen Klos sicherzustellen. Ein solches fehlt allerdings bis heute.

Nicht mehr am Stadtplan

Stattdessen wird die Suche nach einer Toilette gerade für Menschen mit Behinderung zur Glückssache. Denn seit die WC-Einrichtungen nicht mehr von der Stadt Wien betreut werden, scheinen diese nicht mehr auf Listen und Plänen der Stadt Wien.

 

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