In Niederösterreich wurde heute die Landarbeiterkammer gewählt. Dabei handelt es sich um die gesetzliche Interessensvertretung für unselbständig Beschäftigte und Pensionisten in der Land- und Forstwirtschaft. Insgesamt wurden 40 Mitglieder für die Vollversammlung bestimmt. Zur Wahl traten das Team Freistetter – Niederösterreichischer Arbeitnehmerbund/Fraktion Christlicher Gewerkschafter (NÖAAB/FCG), die Roten – Karl Orthaber & Team (FSG-LAK) sowie die Liste Freiheitliche Partei Österreichs-Landarbeiterkammer (FPÖ-LAK) an.
Laut einer OTS-Aussendung bleibt das Kräfteverhältnis in der Vollversammlung weitgehend bestehen. Die Liste 1 (NÖAAB/FCG) konnte 80,49 Prozent der gültigen Stimmen holen und bleibt mit 33 Mandaten klar auf Platz eins. Die Liste 2 (FSG-LAK) kam auf 8,71 Prozent und hält nun bei drei Mandaten – das sind vier weniger als bisher. Bei der letzten Wahl lag der Stimmenanteil für NÖAAB/FCG noch bei 82,81 Prozent und für FSG-LAK bei 17,19 Prozent. Die Liste 3 (FPÖ-LAK), die diesmal erstmals antrat, erreichte 10,08 Prozent und zieht mit vier Mandaten in die Vollversammlung ein.
Die Wahlbeteiligung lag bei 39,12 Prozent. Insgesamt waren 21.002 Personen wahlberechtigt.