Niederösterreich erhält zum Weltumwelttag 2020 eine neue Klima-Plattform im Internet. Unter klimawandeln.at wolle man die vielen Umwelt-Projekte des Landes präsentieren und alle Niederösterreicher ermutigen, selbst noch mehr zum Klimaschutz beizutragen, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (beide ÖVP) am Montag in einer Aussendung.
Insgesamt 40 NÖ Landesinitiativen präsentieren auf klimawandeln.at ihr Klimaschutz-Angebot. Von der Energie- und Umweltagentur bis zur Kampagne "Wir für Bienen", von "Natur im Garten" bis zur "Energieberatung" und "Radland" werden alle Angebote auf einen Blick aufgelistet und erklärt.
Unter dem Punkt "Was kann ich tun" wird für Interessierte ein maßgeschneidertes Angebot erstellt, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man im Alltag Gutes fürs Klima tun kann. Von Energiespartipps bis zum größten Rad-Wettbewerb werden hier alle Klimaschutz-Angebote des Landes und der Landesinitiativen aufgelistet. Für jedes Alter und je nachdem, wie viel Zeit man sich nimmt, soll es für jede und jeden ein passendes Mitmach-Angebot geben.
Am 5. Juni werde alljährlich weltweit an den Schutz unseres blauen Planeten und den Kampf gegen den Klimawandel erinnert. "Wir in Niederösterreich warten nicht auf große Industrieländer, die beim Klimaschutz auf der Bremse stehen oder gar noch auf die Atomkraft setzen. Wir tun, was ein Land tun kann. Wir schützen unsere wunderschöne Heimat und übernehmen Verantwortung für die Schöpfung. Denn auch in der Corona-Krise wollen wir nicht darauf vergessen, dass uns auch der Klimawandel im Griff hat", betonten Mikl-Leitner und Pernkopf.
"All jene, die bisher schon viel für die Umwelt in ihrer Heimat tun, sind auch aufgerufen, ihre ganz persönlichen Beiträge auf der neuen Seite zu präsentieren. So werden sie Vorbilder für andere und motivieren ganz Niederösterreich", stellte Mikl-Leitner fest.
Niederösterreich lebe den Umweltschutz seit vielen Jahren und sei bei vielen Themen Vorreiter. "Das werden wir auch weiter ausbauen", so Pernkopf. Bis 2030 sollen beispielsweise die Stromgewinnung aus Photovoltaikanlagen verzehnfacht und Treibhausgas-Emissionen um 36 Prozent reduziert werden: "All das bringt nicht nur Klimaschutz, sondern auch tausende Green Jobs."