Nordkorea schoss erneut Rakete in Richtung Japan

Kurz vor den geplanten Gesprächen zwischen den USA und China hat Nordkorea trotz Verbots erneut eine ballistische Rakete getestet.

Nahe Sinpo an der Ostküste Nordkoreas sei am Mittwochmorgen eine ballistische Rakete abgefeuert worden und nach etwa 60 Kilometer ins Japanische Meer gestürzt, teilte der Generalstab des südkoreanischen Militärs mit. Das US-Militär bestätigte den Start.

Dem US-Pazifikkommando zufolge handelte es sich vermutlich um eine Mittelstreckenrakete des Typs KN-14, der mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden kann.

Mit dieser gezielten Provokation will der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un wohl den US-China-Gipfel am Donnerstag und Freitag sabotieren. Die Regierungschefs beider Länder, Donald Trump und Xi Jinpeng, wollen dort auch über Nordkorea beraten.

"Nordkorea ist (bei dem Treffen) eine Frage von dringendstem Interesse für den Präsidenten und die Regierung generell", sagte ein hochrangiger Berater des US-Präsidenten mit Blick auf das Treffen. "Es ist wichtig, dass sich China mit den USA koordiniert, um dieses Problem zu einer friedlichen Lösung zu bringen."

Japan und Südkorea besorgt über Kims Atomwaffen

Das abgeschottete stalinistische Land ist im Besitz von Atomwaffen. Immer wieder provozierte Kim in den vergangenen Wochen und Monaten mit Raketentests. Im Gegenzug führte Südkoreas Militär zusammen mit US-Truppen Manöver durch. Die unmittelbaren Nachbarn Nordkoreas, Südkorea und Japan, sind Verbündete der USA und fühlen sich durch die nordkoreanischen Raketentests bedroht.

(hos)

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