Not-OP! Kombi-Star entging knapp einem Herzinfarkt

Eine Not-OP rettete Bernhard Gruber das Leben.
Eine Not-OP rettete Bernhard Gruber das Leben.Gepa
2021 beendete Bernhard Gruber auf Anraten der Ärzte seine Karriere als Nordischer Kombinierer. Nun entging der Salzburger knapp einem Herzinfarkt. 

2003 schaffte Gruber den Sprung in den Weltcup, im Februar 2021 zog der heute 39-Jährige einen Schlussstrich unter seine Sportkarriere. Auf Anraten der Ärzte. Denn 2020 wurde Gruber erstmals am Herzen operiert, nach seinem Comebackversuch 2021 in Lahti wurde eine neuerliche Herzkranzgefäßverengung diagnostiziert, zwei weitere Stents eingesetzt. 

Not-OP

Gruber startete daraufhin als Unternehmer durch, wurde Landestrainer in Salzburg für den Kombinierer-Nachwuchs. Wie die "Salzburger Nachrichten" nun berichteten, schrammte Gruber im April bei der Ski-und-Golf-Competition in Gastein allerdings nur knapp an einem Herzinfarkt vorbei. 

Demnach habe sich im Herzkranzgefäß ein Blutgerinnsel gebildet. Einzig das schnelle Eingreifen der Bergrettung bewahrte den mittlerweile 39-Jährigen vor dem Herzinfarkt. Der ehemalige Kombinierer kam per Helikopter ins Krankenhaus, eine Not-Operation folgte. 

"Vertrage Adrenalinausstoß nicht mehr"

Am Mittwoch muss sich Gruber nun neuerlich einem operativen Eingriff unterziehen, es bildete sich ein Thrombus. Wenig später soll eine Untersuchung der Stents folgen. "Zum Glück haben wir in Österreich so kompetente Leute. Ich bin in guten Händen und absolut zuversichtlich, dass ich das in den Griff bekommen werde", wird Gruber zitiert. "Offenbar verträgt mein repariertes Herzkranzgefäß den Adrenalinausstoß, sobald ich eine Startnummer trage, nicht mehr", meinte Gruber. Trotzdem bewies der Salzburger Humor: "Ich sollte ja eine schnelle Zeit fahren..."

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