Notarzt soll eine junge Sanitäterin bedrängt haben

Bild: Joachim Lielacher, mph

Nach dem Ende einer Affäre soll ein Notarzt eine Sanitäterin in NÖ erneut gedatet haben. Er wollte offenbar wieder intim werden, sie aber nicht. Jetzt musste der Mediziner wegen Missbrauches vor Gericht.

Ein strafrechtlich in Not geratener Notfallmediziner musste sich jetzt in Korneuburg (NÖ) vor Gericht verantworten: Der Arzt war einer um 15 Jahre jüngeren Sanitäterin bei den gemeinsamen Diensten am Stützpunkt in NÖ näher gekommen, rund zwei Jahre hatten die beiden eine heiße Affäre.

Als die feste Partnerin des Arztes schwanger wurde, soll er das Gspusi schließlich beendet haben. Nach über einem Jahr schrieb er sie wieder via WhatsApp an, man vereinbarte ein abendliches Kaffeetrinken bei ihr zu Hause in Niederösterreich. Sie öffnete ihm dabei im Pyjama, er soll sie daraufhin mehrmals belästigt und kein Nein akzeptiert haben, die Sanitäterin ging zur Polizei und erstattete Anzeige.

Bedingte Haft und Geldstrafe

Der Arzt bekannte sich beim Prozess nicht schuldig, der Schöffensenat glaubte aber der Frau. Das nicht rechtskräftige Urteil: Vier Monate bedingte bedingte Haft und 19.200 € unbedingte Geldstrafe. Der Anwalt des Arztes meldete sofort Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, somit gilt weiterhin die Unschuldsvermutung für den Notarzt.

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