Notorischer Räuber begeht drei Delikte in 6 Stunden

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Ein 17-Jähriger Slovake startete an einem einzigen Vormittag drei Raubüberfälle in zwei Bezirken. Um 10 Uhr morgens wird er schließlich erwischt.

Am 25. März gegen 03.40 Uhr bat der Tatverdächtige im Bereich der Franz-Koci-Straße (Favoriten) einen 20-Jährigen um Bargeld für ein Fahrticket. Als der Mann ablehnte und weitergehen wollte, riss ihn der Beschuldigte von hinten nieder, nahm sein Handy an sich und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Vom "Opfer" in die Flucht geschlagen

Am selben Tag gegen 8.50 Uhr ist es im Bereich der Mariahilfer Straße erneut zu einem Raub gekommen. Der Beschuldigte versetzte einem 55-Jährigen zwei Schläge ins Gesicht und versuchte wieder ein Handy zu rauben. Jedoch unterschätzte er das angebliche Opfer: Im Zuge einer Rangelei konnte sich der Angegriffene sein Handy zurückholen. Der Teenager musste ohne Diebesgut fliehen. Der 55-Jährige meldete den Vorfall einer vorbeifahrenden Streife. Eine zweite Fahndung wurde umgehend eingeleitet.

Gepäck gestohlen

Seinen letzten Raub-Versuch startete er im Bereich der Joanelligasse (ebenfalls Mariahilf) gegen 9.10 Uhr. Eine 50-Jährige alarmierte einen an der Fahndung beteiligten Einsatzwagen. Aufgebracht gab sie an, dass ihr soeben mehrere Gepäckstücke gestohlen worden sind. Zufällig wurde ein aufmerksamer Anwohner im Haus gegenüber auf die Szene aufmerksam.

Durch Zufall auf die Schliche gekommen

Während die Polizei die Aussage der Frau protokollierte, hörte der Zeuge seltsame Geräusche im Dachboden über seiner Wohnung und meldete es den Beamten. Wie sich bei der Durchsuchung der Stiegenhäuser herausstellen sollte, hat der Jugendliche darauf gewartet, bis sich die Aufregung wieder gelegt hat. Daraus wurde nichts. Er wurde samt Diebesgut erwischt. Der 17-Jährige wird angezeigt.

(bai)

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