Welt

Diese 3 Pannen verzögerten Löscharbeiten

Heute Redaktion
Teilen
Picture

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris wurde beim Großbrand am Montagabend schwer beschädigt. Dabei verloren die Einsatzkräfte durch mehrere Pannen wertvolle Zeit.

Der Schaden an der Kathedrale kann nicht in Zahlen gefasst werden, doch am Tag nach der Katastrophe wurde klar: Bei den Löscharbeiten ging wertvolle Zeit verloren.

Brand übersehen

Staatsanwalt Rémy Heitz, der mit der Aufarbeitung des Unglücks beauftragt ist, berichtet von zwei Notrufen:

Zunächst war um 18.20 Uhr Feueralarm in der Kathedrale ausgelöst worden. Doch bei einer Überprüfung wurde kein Brand festgestellt, man dachte an einen Fehlalarm.

Erst 23 Minuten (!) später, bei einem zweiten Alarm, wurden die Flammen entdeckt.

Feuerwehr im Stau

Am Weg zur Kathedrale standen die Fahrzeuge im Pariser Berufsverkehr im Stau. Wegen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen der Stadt wurden breite Boulevards auf nur einen Fahrstreifen verengt.

Zu kurze Leitern

Drehleitern sind 30 Meter lang, das Dach von Notre-Dame liegt in 35 Metern Höhe, die Türme sind 69 Meter hoch. Eine 46-Meter-Leiter musste erst mühsam aus dem 22 Kilometer entfernten Versailles herbeigebracht werden.

(red)