Notruf NÖ: Über 2.000 Einsätze zu Weihnachten

Mehr als 2.000 Mal, also alle drei Minuten, wurden die NÖ Rettungsdienste während der Weihnachtsfesttage zu Notfalleinsätzen gerufen.
"Auch an diesen Tagen standen die Mitarbeiter vom Roten Kreuz, Arbeitersamariterbund, den Johannitern, der Christophorus Flugrettung, der Bergrettung und 144 Notruf NÖ bereit um in Notfällen rasch Hilfe zu bringen. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die Weihnachten nicht im Kreise ihrer Lieben verbringen konnten, sondern für ihre Mitmenschen im Einsatz waren", betont Landesrat Martin Eichtinger.

Der Heilige Abend war dieses Jahr mit 772 Einsätzen einer der einsatzreichsten der letzten Jahre. Davon waren 548 Mal Rettungsteams vom Roten Kreuz, dem Arbeitersamariterbund und der Bergrettung im Einsatz, bei 224 Einsätzen musste zusätzlich ein Notarzt zu Hilfe eilen, der oft durch ein näher stationiertes Rettungsteam unterstützt wurde. Am Christtag waren es 742 Notfallrettungseinsätze. Am Stefanitag, dem dritten Weihnachtsfeiertag, schrillten auch über 700 Mal die Pager in den Rettungsdienststellen. Über die drei Festtage verteilt ereigneten sich nahezu dieselbe Anzahl an Notfallrettungseinsätze wie 2017.

Zahl der Verkehrsunfälle ging zurück



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Zahl der Verkehrsunfälle über die Weihnachtsfeiertage mit verletzten Personen gingen mit 20 gegenüber 25 im Vorjahr zurück. Rund zwei Drittel aller Notfälle waren bedingt durch akute Gesundheitsverschlechterungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen und neurologische Erkrankungen. Mit knapp sechzehn Prozent waren Stürze und Verletzungen der Grund der Alarmierungen, der Rest verteilte sich auf andere akute Erkrankungen. 17 Anrufer bekamen telefonische Unterstützung durch einen Leitstellenmitarbeiter bei der bevorstehenden oder bereits einsetzenden Geburt.

Insgesamt wurden bei 144 Notruf NÖ knapp 10.000 ein- und ausgehende Telefonate gezählt. Daraus resultierten neben den Notfalleinsätzen noch fast 2.500 Krankentransporte, sowie mehr als 500 telefonische Gesundheitsberatungen sowie hunderte Auskünfte zum NÖ Ärztedienst, dienstbereiten Apotheken usw. „Die Niederösterreicher können darauf vertrauen, dass die Rettungs- und Einsatzkräfte jederzeit bereitstehen, wenn Hilfe benötigt wird – eben auch an den Feiertagen", so Landesrat Martin Eichtinger abschließend. (wes)

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