Notruf-System in NÖ wieder international geehrt

VP-Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Notruf NÖ-Manager Christof Constantin Chwojka (v.l.)
VP-Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Notruf NÖ-Manager Christof Constantin Chwojka (v.l.)Bild: NLK/Filzwieser
Für eine besonders effektive und gelungene Rettungsaktion eines Paragleiters am Schneeberg, bekam Notruf NÖ jetzt eine Auszeichnung verliehen.
Das gesamte Notruf-System unter dem Dach von "144 Notruf NÖ" gilt auf der ganzen Welt als Musterbeispiel für gelungene Rettungs-Koordination. Erst kürzlich wurde verkündet, dass auch Sozialarbeit künftig über die Leitstelle koordiniert werden kann – mehr dazu hier.

"Modernste Technik, großes Wissen"

Jetzt bekam "Notruf NÖ" erneut zwei internationale Auszeichnungen in Dubrovnik (Kroatien) verliehen. "Die internationalen Auszeichnungen für Vorzeige-Beispiele auf der ganzen Welt beweisen, dass unser Experten-Team mit modernster Technik und großem Wissen ausgestattet ist", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP).

Zum Einen wurde das Qualitätssiegel "EENA PSAP Certification" verliehen, bei dem Standards der Notrufbearbeitung im Fokus stehen. Zum Anderen bekam man eine Ehrung für einen besonders gelungenen Einsatz letztes Jahr in NÖ.

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Ein Paragleiter war am Schneeberg abgestürzt, rief noch selbst "144", der Empfang brach allerdings nach kurzer Zeit ab. Trotz des schwachen Empfangs konnte der Pilot binnen Sekunden lokalisiert und anschließend gerettet werden.

"Wir bekommen für Notrufe über Android-Smartphones in Österreich die exakten Positionsdaten von Google übermittelt. So konnte der Gleitschirmflieger punktgenau lokalisiert und mit einem Hubschrauber rechtzeitig gerettet werden", erklärt Notruf NÖ-Chef Christof Constantin Chwojka.

Mit der Paragleiter-Rettung ebenfalls im Rennen standen beispielsweise die Rettung der Kinder-Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand.

App wird erweitert

Heute, Sonntag, den 14.4., ist der "Tag der 144er". Anlassgegeben wurden jetzt auch zwei Weiterentwicklungen präsentiert – eine verbesserte Notruf-App, mit der man nun auch mit Hilfe von Symbolen die Art des Notfalls übermitteln kann. Weiters ist nun auch der Alpinnotruf in die App eingebunden.

"Die Notruf-App funktioniert bereits über die Ländergrenzen hinweg in Tschechien und der Slowakei. Eine Ausrollung in Ungarn ist ebenfalls noch in diesem Jahr geplant", berichtet VP-Landesrat Martin Eichtinger.

Auch neu: eine eigene Anwendung für taube oder hörbehinderte Menschen. Die App "DEC112" macht es möglich, schriftlich mit dem Leitstellen-Disponenten zu kommunizieren.

(nit)

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