Notstandspital.at: 1 Woche, 1.700 "Patienten"

Bild: notstandspital.at

So sehr bewegt das Thema Ärztemangel die Öffentlichkeit: In nur einer Woche meldeten rund 1.700 Ärzte, Patienten, Pfleger und Co. Missstände auf der neuen Homepage notstandspital.at.

So sehr bewegt das Thema Ärztemangel die Öffentlichkeit: In nur einer Woche meldeten rund 1.700 Ärzte, Patienten, Pfleger und Co. Missstände auf der neuen Homepage .

"1.700 Personen haben sich bis jetzt über die Rahmenbedingungen beklagt", sagt Ärztekammer Wien-Chef Thomas Szekeres. Auf der Homepage scheinen nur wenige auf, denn: "Die meisten wollen nicht, dass ihre Beschwerde veröffentlicht wird. Wir schauen uns aber genau an, wo die Probleme liegen", sagt Szekeres.

Beispiele:

Eine Mutter erzählt von ihrem Sohn, der nach einer Herz-Operation einen weiteren Eingriff benötigt: "Bis heute wurde seine OP schon drei Mal verschoben, weil viel zu wenig Personal und Betten da sind."
Ein "Steuerzahler" schreibt: "Wir brauchen unsere Ärzte sofort und nicht nach Wartezeiten von Monaten."

Vergangenen Freitag wurde im Landtag das neue Ärztegehaltsschema mit bis zu 30 Prozent mehr Gehalt abgesegnet. Am 7.April berät sich die Ärztekammer in ihrer nächsten Kuriensitzung.

 
FPÖ startet Patienten-Plattform

"Wir haben die Homepage gestartet, weil sich sehr viele Betroffene bei uns gemeldet haben", sagt FPÖ-Stadtrat David Lasar. Darunter war eine krebskranke Frau, die auf ihren dringend nötigen Operationstermin ein halbes Jahr warten hätte sollen.

Auf können Patienten seit Kurzem ihre Anliegen mitteilen. "Die Plattform soll dabei helfen, Druck aufzubauen. Es geht nicht an, dass Patienten, die dringend eine Operation brauchen, keinen Termin bekommen", sagt Lasar.

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