Novomatic drohen 22.000  Strafe pro Automat!

Novomatic will (wie berichtet) auf das Glücksspielgesetz pfeifen und einarmige Banditen weiter betreiben. 520 Finanzpolizisten werden mit voller Härte durchgreifen, kündigt das Ministerium an.

Novomatic will () auf das Glücksspielgesetz pfeifen und einarmige Banditen weiter betreiben. 520 Finanzpolizisten werden mit voller Härte durchgreifen, kündigt das Ministerium an.

Zuerst wird verwarnt, dann plombiert, dann das Gerät eingezogen, dann das Lokal geschlossen und ein Verfahren eröffnet. Strafen von bis zu 22.000 Euro pro Verstoß drohen – so schaut der Stufenplan der Finanzpolizei für all jene aus, die nach dem 31. 12. in Wien weiterhin einarmige Banditen betreiben.

Novomatic und einige kleinere Betreiber schüchtert das nicht ein. Sie wollen ihre rund 1.500 Spielautomaten nicht entfernen. Ihrer Meinung nach haben sie gültige Konzessionen für die nächsten Jahre. "Es ist seit 2010 bekannt, dass die Lizenzen auslaufen. An dieses Gesetz muss man sich halten", ist Stadträtin Uli Sima befremdet. "In Wien wird mit Spielsucht kein Geschäft gemacht", bekräftigt Grünen-Chef David Ellensohn.

Für die laufenden Verfahren zur Kasinolizenzvergabe für Novomatic (Prater, Bruck a. d. Leitha) hätte es aber keine Konsequenz, wenn Automaten illegal betrieben würden. "Das sind zwei paar Schuhe", heißt es aus dem Finanzministerium.

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