Nun ist jeder Linzer mit 6.280 Euro verschuldet

Eine Neuverschuldung von fast 19 Millionen Euro, Gesamtschulden von rund 1,2 Milliarden Euro. Das sind 6.280 Euro Schulden pro Linzer. Das Budget 2014 ist eines, das schmerzt.

. Das Budget 2014 ist eines, das schmerzt.

Selbst Finanzstadtrat Christian Forsterleitner (SPÖ) weiß, dass der Voranschlag seine Schwächen hat und kündigte intensive Gespräche für 2014 an. "Ich reiche allen die Hand, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die finanzielle Situation in Linz besser wird", sagte er angesichts der kommenden Neuverschuldung.

Bis 2018 will er die laufende Gebahrung aus den roten Zahlen bekommen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sieht noch Einsparungspotenzial im Magistrat, abseits des Dienststellenplanes. Weitaus kritischer betrachten die anderen Parteien die Lage, wie die lange Rednerliste beim gestrigen Budget-Gemeinderat zeigt. Grundtenor: Die SPÖ bewege sich nur wenig. Es stehe schlecht um Linz, es müsse gespart werden. Über das Wie herrscht allerdings Uneinigkeit.

So fordert etwa die FPÖ Einschnitte im Kulturbereich, die ÖVP die Rücknahme der Parkgebühren-Anhebung und einen Kassasturz durch externe Experten, die Grünen die Auflösung der Stadtwache. Am Ende wurden dann aber nur Teilbereiche abgelehnt, das Linzer Gesamtbudget bekam eine Mehrheit.

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