Nur 8.000 Asylwerber kamen, um zu bleiben

Im September beantragten bisher 8.000 Menschen in Österreich Asyl. Damit gibt es keine Veränderungen zum Juli und August. Zum Vergleich: In Schweden gab es allein vergangene Woche 10.000 Asylanträge.

Im September beantragten bisher 8.000 Menschen in Österreich . Damit gibt es keine Veränderungen zum Juli und August. Zum Vergleich: In Schweden gab es allein vergangene Woche 10.000 Asylanträge.

Rund 180.000 flüchteten im September nach Österreich. Aber: Nicht einmal fünf Prozent davon haben auch hier ihren Asylantrag gestellt, zeigt eine neue Statistik. Der größte Teil (160.000 Personen) ist bereits weiter nach Deutschland oder Skandinavien gereist. Alleine per Bahn wurden 133.000 Menschen über die Grenze nach Deutschland transportiert – zehn Prozent davon an einem einzigen Tag, dem 6. September. Derzeit müssen noch etwa 11.000 Flüchtlinge pro Tag in Notquartieren übernachten.

Durch das Zusammenwirken von Bund, Ländern, Gemeinden, NGOs und Rettungsorganisationen sowie Polizei und Bundesheer hätten humanitäre Notsituationen vermieden werden können, heißt es aus dem Bundeskanzleramt. "Wir bleiben unserer Linie und unseren Grundsätzen treu: Wir müssen die Ordnung sichern und dabei unsere Menschlichkeit bewahren", so . Zur Sicherung dieser Ordnung sind derzeit 1.342 Soldaten im Assistenzeinsatz, 1.105 davon direkt an der Grenze.

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