Für die Gemeinderatswahl in Krems am 4. September sind am Dienstag diverse Fristen veröffentlicht worden: Wahlvorschläge können laut einer Aussendung des Magistrats bis 27. Juli um 12.00 Uhr eingebracht werden, diese werden nach Prüfung durch die Stadtwahlbehörde spätestens am 11. August um 16.00 Uhr veröffentlicht. Stichtag ist der 6. Juni. Aufgrund der jüngsten Wahlrechtsreform in Niederösterreich sind nur Personen mit Hauptwohnsitz in der Statutarstadt stimmberechtigt.
Der Stadtsenat habe den Termin für die Gemeinderatswahl 2022 nun beschlossen, wurde festgehalten. Stimmberechtigt sind konkret österreichische Staatsbürger und EU-Bürger, die spätestens am 4. September das 16. Lebensjahr vollendet und bis zum 6. Juni ihren Hauptwohnsitz in Krems gemeldet haben.
Der Urnengang in der Stadt in der Wachau findet turnusmäßig nicht gleichzeitig mit den landesweiten Gemeinderatswahlen statt. Zuletzt waren am 15. Oktober 2017 sieben Listen angetreten.
In Krems hat die SPÖ seit zehn Jahren die Mandatsmehrheit und stellt den Bürgermeister. 2017 erreichten Stadtchef Reinhard Resch und sein Team mit 46,07 Prozent (2012: 37,89 %) der Stimmen und 19 (16) der 40 Sitze fast die "Absolute". Die ÖVP verlor und kam auf 26,67 Prozent (2012: 36,15 %) und elf (15) Mandate. Im Kremser Gemeinderat sind bisher weiters die FPÖ (15,04 %, sechs Sitze), Kommunisten und Linkssozialisten (5,28 %, zwei Sitze) sowie Grüne (3,60 %) und die Liste Pro Krems (2,34 %) mit je einem Mandat vertreten.