Nur 'Künstler' könne Hypo- Haftungen wegzaubern

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wollte am Donnerstag am Rande eines Besuches eines Berufsbildungszentrums in Wien kein Abwicklungsszenario für die notverstaatlichte Kärntner Hypo-Alpe-Adria-Bank ausschließen. "Ich halte mich hier an die Task-Force", so Faymann auf Journalistenfragen. Man müsse allerdings schon ein "Künstler" sein, um die Haftungen einfach verschwinden lassen zu können.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wollte am Donnerstag am Rande eines Besuches eines Berufsbildungszentrums in Wien ", so Faymann auf Journalistenfragen. Man müsse allerdings schon ein "Künstler" sein, um die Haftungen einfach verschwinden lassen zu können.

Es wäre "ganz falsch, sich hier von der Realität abzukoppeln". In der von der Regierung eingesetzten Task-Force würden die richtigen Experten sitzen. Aussagen des Kärntner Landeshauptmannes Peter Kaiser (SPÖ), wonach offen ist, ob die Haftungen für Kärnten überhaupt schlagend würden, hielt Faymann entgegen, dass man ein "Künstler" sein müsse, um die Haftungen verschwinden zu lassen. Die Experten würden aber natürlich durchrechnen, wie hoch die Haftungen wären, die bei verschiedenen Szenarien schlagend würden.

Hypo-Gläubiger sollen geheim bleiben

Dass die Öffentlichkeit die genaue Zusammensetzung der Hypo-Gläubiger nicht kennt, verteidigte der Bundeskanzler. Es wäre keine gute Idee, die von den Experten als vertraulich eingestuften Unterlagen herumzureichen.

Zum weiteren  Zeitplan bei der Hypo  verwies das Büro Faymann auf Aussagen von (ÖVP), wonach als nächstes Gespräche mit den Banken anstünden und dann im Laufe des Februar die weitere Vorgangsweise erläutert wird.

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