Nur teures Medikament kann kranken Buben retten

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Er trägt seine Superhelden-Maske zu Recht: Der tapfere Oskar (3) leidet an einem bösartigen, inoperablen Gehirntumor. Ein teures Medikament könnte ihn retten – dafür kann man nun spenden.
Neun bis zwölf Monate. Das ist die Lebensdauer von kleinen Patienten, die am extrem seltenen "diffusen intrinsischen Ponsgliom" erkranken. Mit dieser niederschmetternden Diagnose wurden die Eltern des kleinen Oskar Ende März konfrontiert. "Es kam aus dem Nichts", ringt seine Mama Nora im "Heute"-Gespräch um Fassung. "Er hat ganz leicht geschielt, wir dachten, Oskar braucht einfach eine Brille".

Wenig später brach die Welt für die junge Wiener Familie zusammen. Ihr dreieinhalbjähriger "fröhlicher und unbeschwerter Sonnenschein" war an einem bösartigen, inoperablen Gehirntumor erkrankt. Der tapfere Bub hat bereits eine Strahlen- und Chemotherapie hinter sich. Ob die anspricht, ist ungewiss.



CommentCreated with Sketch.11 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Behandlungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt", sagt Nora. Ein neues US-Medikament könnte Oskar jedoch retten. Da es in Österreich nicht zugelassen ist, übernimmt die Krankenkasse die Kosten von 2.800 Euro pro Monat nicht. Auch eine zusätzliche Immuntherapie würde helfen, die rund 50.000 Euro verschlingt.

Oskars Familie und Freunde haben auf der Plattform "Gofundme" eine Spendenaktion für ihn eingerichtet. Weil der Kleine so gerne seine Superhelden-Maske trägt, "besonders im Moment", heißt die Kampagne auch "Batman braucht Hilfe". Jetzt sind die Superkräfte des ganzen Landes gefragt …

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(sk)

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