Bis am Montagabend hatten die 14 Volksbegehren Zeit, 100.000 Unterschriften zu sammeln, damit es in weiteren Schritten im Nationalrat besprochen wird. Erreichen konnten dieses Ziel aber nur vier. Dabei handelt es sich um die Initiativen "Essen nicht wegwerfen!" (126.767 Unterschriften), "Glyphosat verbieten" (121.734), "Kein NATO-Beitritt" (109.089) und "Nein zu Atomkraft-Greenwashing" (105.955 Unterschriften). So das vorläufige Ergebnis des Innenministeriums.
Die Initiative mit den meisten Unterschriften ist "Essen nicht wegwerfen". Es fordert ein Verfassungsgesetz, das Supermärkte und Lebensmittelhersteller dazu verpflichtet, genießbare Lebensmittel, welche sich nicht für den Verkauf eignen, zu spenden.
Auch "Glyphosat verbieten" soll ein Verfassungsgesetz werden und sich an das Vorbild Luxemburg orientieren. "Kein NATO-Beitritt Österreichs" soll hingegen dem Neutralitätsgesetz erweitert werden und explizit den Beitritt zu NATO untersagen. Auch "Nein zu Atomkraft-Greenwashing" soll kein Verfassungsgesetz werden. Es soll hier die Anerkennung von Atomstrom als nachhaltige Energieform durch die EU verhindert werden.