Nutella-Boykott-Aufruf: Franzosen-Ministerin sagt sorry

Bild: Reuters

"Ich will keine Schokolade, ..." war zwei Tage lang das Motto der französischen Umweltministerin Ségolène Royal. Sie machte gegen Nutella Stimmung, weil es Palmöl enthält, wofür gigantische Waldflächen gerodet werden. Nach viel Wirbel um ihren Nutella-Boykott-Aufruf entschuldigte sie sich am Mittwoch.

"Ich will keine Schokolade, ..." war zwei Tage lang das Motto der französischen Umweltministerin Ségolène Royal. Sie machte gegen Nutella Stimmung, weil es Palmöl enthält, wofür gigantische Waldflächen gerodet werden. Nach viel Wirbel um ihren Nutella-Boykott-Aufruf entschuldigte sie sich am Mittwoch.

Eine der Zutaten im beliebten Schoko-Haselnuss-Aufstrich der Firma Ferrero ist Palmöl. Um die Palmen anzubauen, wird Wald gerodet. Das will die Sozialistin und Ex von Präsident Francois Hollande verhindern. Deshalb forderte die Umweltministerin am Montag per Radio die Franzosen auf: "Man muss aufhören, Nutella zu essen". 

Hersteller Ferrero reagierte nicht direkt auf den Angriff, meinte aber, dass der Anbau der Ölpalme auch mit Respekt von Umwelt und Bevölkerung einhergehen könne. Italienische Politiker (Ferrero ist ein italienischer Konzern) schimpften dagegen mächtig. Bis Royal am Mittwoch schließlich zurückruderte und "wegen der Polemik über Nutella tausendmal um Entschuldigung" bat.

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