Obama: "Ebola ist Gefahr für globale Sicherheit"

Bild: Carolyn Kaster (AP)

Für US-Präsident Barack Obama ist die Ebola-Epidemie in Westafrika eine "wachsende Gefahr für die regionale und globale Sicherheit". "Wenn es je einen Gesundheitsnotfall gegeben hat, der eine starke und koordinierte internationale Antwort verlangt hat, dann ist es dieser", sagte Obama am Donnerstag am Sitz der UNO in New York bei einem von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon organisierten Treffen. Die Zahl der Toten hat indes 2.900 erreicht.

eine "wachsende Gefahr für die regionale und globale Sicherheit". "Wenn es je einen Gesundheitsnotfall gegeben hat, der eine starke und koordinierte internationale Antwort verlangt hat, dann ist es dieser", sagte Obama am Donnerstag am Sitz der UNO in New York bei einem von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon organisierten Treffen. Die Zahl der Toten hat indes 2.900 erreicht.

Bisher komme von der internationalen Gemeinschaft noch nicht ausreichend Hilfe. "Es gibt immer noch eine bedeutende Lücke zwischen dem, wo wir sind, und dem, wo wir sein sollten", so der US-Präsident. Die Weltbank hat am Donnerstag die Bereitstellung von 170 Millionen US-Dollar (133 Millionen Euro) für die Bekämpfung der Seuche in Westafrika angekündigt.

Die sieben großen Industrienationen (G7) wollen eine Art Rettungskette für internationale Helfer aufbauen, die sich in . Dies geht aus dem Entwurf für die Abschlusserklärung zu einem Treffen der G7-Außenminister am Donnerstag in New York hervor. Nach Angaben aus Delegationskreisen sollen Helfer eine Garantie bekommen, bei einer Infektion ausgeflogen und behandelt zu werden.

USA entsendete Soldaten

Die G7-Staaten USA, Kanada, Großbritannien, Japan, Frankreich, Italien und Deutschland äußerten sich "zutiefst besorgt". Die Epidemie müsse eingedämmt werden, ohne die betroffenen Länder zu isolieren. Die USA wollen .

Schon 2.900 Tote

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen bis 21. September mehr als 2900 Menschen durch Ebola ums Leben. Darunter waren 208 Ärzte und Pfleger aus afrikanischen oder anderen Ländern. In Deutschland haben sich mittlerweile rund 4.500 Bundeswehrsoldaten und Zivilisten freiwillig für die Hilfe in den westafrikanischen Ebola-Gebieten gemeldet. 70 Prozent kämen aus den Reihen des deutschen Militärs oder seien Reservisten sagte die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag bei ihrem Irak-Besuch in Erbil. Unter den Freiwilligen seien zum Beispiel Ärzte, Techniker und Logistiker.

Liberia nach wie vor hauptbetroffen

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen bis 21. September mehr als 2.900 Menschen durch Ebola ums Leben. Darunter waren 208 Ärzte und Pfleger aus afrikanischen oder anderen Ländern. Trotz solcher Maßnahmen breitet sich das Ebola-Virus in Westafrika weiter rasch aus. Die Zahl der registrierten Infizierten ist laut WHO in Guinea, Liberia, Sierra Leone, Nigeria und Senegal inzwischen auf 6.263 gestiegen. Am stärksten betroffen sei Liberia mit 1.677 Todesfällen, gefolgt von Guinea (635) und Sierra Leone (597).

  

 

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