ÖBB-Zugbegleiter ab Juni mit Bodycams unterwegs

Beispiel für Bodycams
Beispiel für BodycamsBild: Flickr.com/Vodafone Medien (CC 2.0)
Die Polizei hat sie schon, nun bekommen sie auch Zugbegleiter. Die ÖBB wollen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste mit Bodycams verbessern.

78 Prozent der Fahrgäste fühlen sich in Zügen der ÖBB sicher. Das ist zweifelsohne kein schlechter Wert, es gibt aber noch Luft nach oben. Dazu könnte ein Pilotversuch ab Ende Juni beitragen.

Zugbegleiter werden mit Bodycams ausgestattet, die Zahl der Kameras soll zunächst im einstelligen Bereich liegen. Die Geräte können bei Verdacht auf einen strafrechtlich relevanten Vorfall manuell aktiviert werden, die Betroffenen werden ausdrücklich darauf hingewiesen.

Sicherheitsmitarbeiter waren Bodycam-Vorhut

Bereits seit Jänner 2017 sind auf den Hauptbahnhöfen Wien und Graz 68 ÖBB-Sicherheitsmitarbeiter mit den Kameras ausgestattet. In Wien und Graz gibt es jeweils vier, in Linz zwei Kameras. Laut ÖBB sind die strafbaren Handlungen wie Übergriffe, Drohungen, Sachbeschädigungen und Diebstähle zurückgegangen.

"Die bisherige Erprobung der Bodycams hat die präventive Wirkung bestätigt und ist bei den Sicherheitsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf sehr positive Resonanz gestoßen. Daher werden wir den Pilotbetrieb auch auf unsere Service- und Kontrollteams in den Zügen ausweiten", sagt ÖBB-Geschäftsführer Andreas Matthä.

Die bisherige Bodycams-Einsatzbilanz

Bisher gab es vier Einsätze in Graz und einen in Linz, bei denen Videomaterial sichergestellt wurden.

Laut internen ÖBB-Befragungen fühlen sich die Mitarbeiter durch die Kameras sicherer. (aj)

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