Österreich

Obduktion: Toter Floriani hatte Blutungen im Herz

Die Obduktion nach dem Tod von Alexander B. (13) steht fest: Der Bub hatte Einblutungen im Herzmuskel. Gewalteinwirkung von außen gebe es keine.

Heute Redaktion
Teilen
Alexander starb bei einem Unwetter im Bezirk Murau.
Alexander starb bei einem Unwetter im Bezirk Murau.
Bild: Feuerwehr

Der Tod des Burschen bleibt weiter ein Rätsel: Unklar sei, ob die Einblutungen im Herzen auf eine Herzmuskelentzündung oder auf die langen Reanimationsmaßnahmen zurückzuführen sind, teilte Staatsanwältin Carolin Weissenbacher mit.

Die Gerichtsmedizin stellte bei dem jungen Feuerwehrmann ansonsten keine Verletzungen fest: Die Halswirbelsäule war intakt, es gab keine Anzeichen für einen Blitzunfall oder Stromschlag, aber auch sonst wurden keine Anzeichen für äußere Gewalteinwirkung gefunden. Vom Herzmuskel wurden nun Proben entnommen, um festzustellen, ob der 13-Jährige eine Herzmuskelentzündung hatte. Das dauere noch vier Wochen.

Der Bursch war, wie berichtet, vergangene Woche mit 28 anderen Buben und Mädchen bei einem Jugendlager im obersteirischen St. Georgen am Kreischberg von mehreren Feuerwehren aus dem Bezirk Gänserndorf. Freitagabend zog ein schweres Gewitter über den Campingplatz. Eines der Zelte musste evakuiert werden.

Kurze Zeit später wurde der 13-Jährige reglos von seinen Kameraden am Boden liegend gefunden. Trotz Reanimation, die mehr als eine Stunde lang durchgehalten wurde, starb der Bursch im Krankenhaus.

Das Begräbnis von Alexander B. findet am Montag, 14. August, um 11 Uhr in Gänserndorf statt. (wes)