Oberösterreich steckt Flüchtlinge vorab in Internate

Für Flüchtlinge in Österreich einen Platz zu finden, gestaltet sich schwierig. Seit dem Aufnahmestopp in der niederösterreichischen Erstaufnahmestelle Traiskirchen basteln Innen- und Verteidigungsministerium an einer Unterbringung der Asylwerber in der oberösterreichischen Kaserne Ebelsberg. Wegen drohender Schwierigkeiten bietet das Land aber auch Räume in Schulen an.

Für Flüchtlinge in Österreich einen Platz zu finden, gestaltet sich schwierig. Seit dem . Wegen drohender Schwierigkeiten bietet das Land aber auch Räume in Schulen an.

Der Sprecher des Militärkommandos Oberösterreich, Heinrich Birschkus, hält eine Unterbringung in der Hillerkaserne in Linz-Ebelsberg nicht für praktikabel. Birschkus lehnt die Pläne gänzlich ab. Seiner Einschätzung nach sind die nicht mehr militärisch genutzten Gebäude baufällig. "Dort kann keiner einziehen", so der Militär gegenüber dem "Standard".

Übergangslösung in Schulen

Das Land Oberösterreich schafft daher eine Übergangslösung: In der kommenden Woche will man 100 Menschen aus Erstaufnahmezentren des Bundes übernehmen und bis Ferienende in Internaten von Landesfachschulen unterbringen. Insgesamt sollen in den Sommermonaten bis Mitte September rund 250 neue Grundversorgungsplätze geschaffen werden.

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